Die Vereinigung Medizinischer Dokumentare Deutschlands (VmDD)
Leitbild und Aufgaben

Über uns
_____________________

(aktualisiert am 16. Februar 2026)

Die Vereinigung Medizinischer Dokumentare Deutschlands (VmDD)

 

Die Vereinigung Medizinischer Dokumentare Deutschlands (VmDD) ist eine bundesweit tätige Fachvereinigung und Informationsstelle für berufliche Angelegenheiten medizinischer Dokumentare in Deutschland.. Seit ihrer Gründung am 1. Mai 2021 engagiert sie sich für die fachliche Weiterentwicklung, strukturelle Stärkung und berufspolitische Positionierung der medizinischen Dokumentation.

Als unabhängige, ehrenamtlich getragene Non-Profit-Organisation vertritt die VmDD qualifizierte Fachkräfte im Bereich der medizinischen Dokumentation und bietet eine Plattform für fachlichen Austausch, Vernetzung und berufliche Orientierung. Die Leitung obliegt dem Präsidenten; die inhaltliche und organisatorische Arbeit wird bundesweit gemeinschaftlich durch engagierte Mitglieder getragen.

Inhaltlich setzt die VmDD Schwerpunkte in der medizinischen Dokumentation sowie in der klinischen und epidemiologischen Krebsregistrierung. Sie begleitet gesundheitspolitische Entwicklungen, bringt fachliche Expertise in relevante Diskurse ein und positioniert sich aktiv gegen den zunehmenden Fachkräftemangel in diesen zentralen Versorgungsbereichen. Seit 2023 beteiligt sich die VmDD zudem an nationalen und internationalen universitären Projekten auf den Gebieten der medizinischen Dokumentation und der Krebsregistrierung und bringt dort ihre praxisnahe Expertise in Forschung und Entwicklung ein.

Mit der Krankenhausagenda „Med-Doku 2022“ fördert die VmDD die enge Zusammenarbeit mit Kliniken und Krankenhäusern in Deutschland. Einrichtungen können sich als „Partner der VmDD“ beteiligen und werden im Register für medizinische Dokumentation (RFMD) geführt. Dieses Register dient als Informationsplattform und unterstützt Gesundheitseinrichtungen gezielt bei der Gewinnung qualifizierter Fachkräfte im Bereich der medizinischen Dokumentation.

Die VmDD steht für eine konstruktive, praxisnahe und lösungsorientierte Zusammenarbeit mit Akteuren des Gesundheitswesens. Sie bündelt Expertise aus Versorgung, Registerwesen, IT-Strukturen und Qualitätssicherung und setzt sich für nachhaltige Rahmenbedingungen ein – im Interesse von Versorgungsqualität, Transparenz und Patientensicherheit.

 

Leitbild und Aufgaben


Leitbild

Das Leitbild beschreibt die ehrenamtliche Arbeitsweise sowie Zielsetzung und Selbstverständnis der Vereinigung Medizinischer Dokumentare Deutschlands (VmDD) als bundesweit tätige Fachvereinigung und Informationsplattform für berufliche Angelegenheiten medizinischer Dokumentare.

Die Arbeit der VmDD basiert auf dem ehrenamtlichen Engagement medizinischer Dokumentare sowie von Führungskräften aus dem Gesundheitswesen aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Vereinigung versteht sich als unabhängiger, fachlich orientierter Akteur, der strukturelle Entwicklungen im Bereich der medizinischen Dokumentation und Krebsregistrierung konstruktiv begleitet.

Die VmDD arbeitet sachorientiert, praxisnah und lösungsorientiert. Sie fördert eine konstruktive Zusammenarbeit mit relevanten Partnern im Gesundheitswesen und bringt fachliche Expertise in nationale und internationale Diskurse ein.

Im Rahmen fachlicher Kooperationen beteiligt sich die VmDD an universitären Projekten in den Bereichen medizinische Dokumentation sowie klinische und epidemiologische Krebsregistrierung. Die Mitwirkung erfolgt projektbezogen im Rahmen wissenschaftlicher Zusammenarbeit und dient dem fachlichen Austausch, der Praxisanbindung sowie der Weiterentwicklung struktureller und methodischer Ansätze. Eine Projektträgerschaft erfolgt ausschließlich bei ausdrücklicher vertraglicher Vereinbarung.

Die Vereinigung pflegt einen offenen und wertschätzenden Dialog mit Entscheidungsträgern, Institutionen und der ärztlichen Selbstverwaltung. Ziel ist es, medizinische Dokumentation und Krebsregistrierung als zentrale, systemrelevante Bestandteile eines qualitätsorientierten und datenbasierten Gesundheitssystems nachhaltig zu stärken.

Ein zentrales Anliegen der VmDD ist die Sicherung qualifizierter Fachkräfte sowie die Verbesserung struktureller Rahmenbedingungen. Durch die Entwicklung fachlicher Analysen und Handlungsempfehlungen unterstützt die Vereinigung politische und institutionelle Akteure bei der evidenzbasierten Weiterentwicklung von Governance, Qualifikation und Arbeitsbedingungen.

Die VmDD setzt sich für menschenwürdige, faire und zukunftsfähige Arbeitsbedingungen ein und engagiert sich für eine klare berufliche Profilbildung. Sie fördert die berufliche Entwicklung von Fachkräften und unterstützt langfristige Kooperationen mit Kliniken und Gesundheitseinrichtungen.

Die Arbeit der VmDD erfolgt vollständig ehrenamtlich. Sie versteht sich als konstruktiver Impulsgeber für eine nachhaltige Professionalisierung und strukturelle Stabilisierung der medizinischen Dokumentation in Deutschland.
 

Aufgaben
 

Zu den Aufgaben der VmDD gehören insbesondere:

  • die gemeinschaftsorientierte Interessenvertretung medizinischer Dokumentare sowie die Funktion als fachliche Informations- und Anlaufstelle für berufliche Fragestellungen,
     
  • das Engagement für geeignete berufliche und strukturelle Rahmenbedingungen sowie für faire und nachhaltige Arbeitsbedingungen im Bereich der medizinischen Dokumentation,
     
  • die fachliche Mitwirkung an nationalen und internationalen universitären Kooperations- und Forschungsprojekten in den Bereichen medizinische Dokumentation sowie klinische und epidemiologische Krebsregistrierung,
     
  • die Unterstützung und Förderung der fachlichen Kompetenz, Qualifikation und beruflichen Weiterentwicklung medizinischer Dokumentare,
     
  • die Mitwirkung an der Weiterentwicklung von Ausbildungsinhalten, Rahmenlehrplänen und Curricula im Dialog mit Bildungsträgern und Institutionen,
     
  • die fachliche Begleitung struktureller Weiterentwicklungen in der medizinischen Dokumentation und Krebsregistrierung,
     
  • die Erarbeitung evidenzbasierter Analysen, Stellungnahmen und Handlungsempfehlungen für Politik, Institutionen und Fachöffentlichkeit,
     
  • die Mitwirkung an nationalen und internationalen Projekten zur Weiterentwicklung von Dokumentations-, Qualitäts- und Governance-Strukturen,
     
  • die ehrenamtliche fachliche Beratung zu Themen der medizinischen Dokumentation und Krebsregistrierung; diese Beratung erfolgt unverbindlich und ersetzt keine individuelle Rechts- oder Fachberatung,
     
  • die Unterstützung bei beruflichen Konflikten durch moderierende und vermittelnde Gespräche ohne rechtsverbindlichen Charakter.

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.