Projekte des (VmDD)

Projekte 2025

Die Projekte der Vereinigung medizinischer Dokumentare Deutschlands (VmDD) für das Jahr 2025 werden im Jahresbericht 2025/26 ausführlich dargestellt.

Eine Übersicht der Projekte wird in Kürze auch auf unserer Webseite verfügbar sein.

Projekte 2023/24

Ehrenamtlicher Tätigkeitsbericht der Vereinigung Medizinischer Dokumentare Deutschland (VmDD) für den Arbeitssektor der medizinischen Dokumentation in Deutschland
 für den Zeitraum 01. Mai 2021 bis März 2024 (s. Jahresbericht/Publikationen)

Vorbemerkung / rechtliche Einordnung:
Dieser Tätigkeitsbericht dokumentiert die ehrenamtliche Verbandsarbeit der Vereinigung Medizinischer Dokumentare Deutschlands (VmDD).
Er gibt die fachliche Einschätzung, Analyseergebnisse und Positionen der VmDD wieder. Der Bericht erhebt keinen Anspruch auf hoheitliche Wirkung, ersetzt keine gesetzlichen Zuständigkeiten und stellt keine behördliche Bewertung oder Akkreditierung dar. Alle dargestellten Analysen, Empfehlungen und Vorschläge erfolgen im Rahmen der satzungsgemäßen Interessenvertretung des Berufsstands.

1. Untersuchung zur aktuellen Situation dual ausgebildeter Medizinischer Dokumentare und Medizinischer Dokumentationsassistenten in Deutschland

Zielsetzung der Untersuchung

Die Untersuchung dient der systematischen Analyse der gegenwärtigen Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven dual ausgebildeter Medizinischer Dokumentare und Medizinischer Dokumentationsassistenten in der Bundesrepublik Deutschland.

Aus Sicht der VmDD wurden insbesondere folgende Aspekte betrachtet:

  • Ausbildungsinhalte und Ausbildungsstrukturen
  • Berufliche Anerkennung und Einordnung
  • Fachkräftemangel im Arbeitssektor
  • Bedeutung des Berufsbildes für die Gesundheitsversorgung

Die Ergebnisse wurden in einem Untersuchungsbericht zusammengefasst und im Rahmen der verbandlichen Kommunikation relevanten Institutionen und Ministerien, insbesondere in Nordrhein-Westfalen, zur Kenntnis gegeben.

Inhaltliche Schwerpunkte der Untersuchung

a) Analyse akademischer Studiengänge

Durchgeführt wurde eine bundesweite Bestands- und Inhaltsanalyse neu eingeführter Bachelor- und Masterstudiengänge, die aus Sicht der VmDD für den Arbeitssektor der medizinischen Dokumentation relevant sind.

Berücksichtigt wurden Studiengänge, die seit dem Jahr 2017 eingeführt wurden. Analysiert wurden u. a.:

  • Curricula und Modulhandbücher
  • Studien- und Prüfungsordnungen
  • Praxisanteile und Qualifikationsziele

Ziel der Analyse war eine fachliche Einordnung der Studiengänge im Hinblick auf die Anforderungen des Arbeitssektors, nicht eine formale Akkreditierungs- oder Qualitätsentscheidung.

b) Analyse der dualen Ausbildung „Medizinischer Dokumentar/-Assistent“

Erfolgt ist eine umfassende fachliche Analyse der theoretischen Ausbildungsinhalte der dualen Ausbildung in Deutschland.

Grundlage bildeten unter anderem:

  • Rahmenlehrpläne
  • Curricula und Modulbeschreibungen
  • Ausbildungs- und Studienkonzepte
  • Prüfungsordnungen und Prüfungsleistungen

Die Untersuchung umfasste Materialien ab dem Jahr 2008 und diente einer vergleichenden fachlichen Betrachtung der Ausbildungsinhalte.

c) Analyse von Zertifikaten und Weiterbildungsangeboten

Zusätzlich erfolgte eine bundesweite Bestandsaufnahme neu eingeführter Zertifikate, Seminare und Weiterbildungsangebote im Bereich der medizinischen Dokumentation.

Untersucht wurden u. a.:

  • Inhalte und Zielsetzungen
  • Dauer und Qualifikationsniveaus
  • Zielgruppen und Anbieter
  • fachliche Relevanz aus Sicht der Berufspraxis

Ziel war eine fachliche Einschätzung der Angebote im Kontext des Arbeitsmarkts, nicht eine rechtliche Bewertung oder Zulassung.

d) Analyse relevanter Akteure im Fachbereich

Die VmDD führte eine strukturierte Bestandsaufnahme relevanter Institutionen, Organisationen, Hochschulen und weiterer Akteure im Bereich der medizinischen Dokumentation in Deutschland durch.

Im Fokus standen:

  • Rolle und Selbstverständnis der Akteure
  • Bildungs- und Weiterbildungsangebote
  • Beiträge zur beruflichen Entwicklung
  • Formen der Interessenvertretung

Diese Analyse stellt keine Bewertung im hoheitlichen Sinne dar, sondern dient der Identifikation von Schnittstellen, Synergien und Entwicklungspotenzialen.

e) Bundesweite Korrespondenz zu Zuständigkeitsfragen

Im Rahmen der Verbandsarbeit erfolgte eine bundesweite Korrespondenz unter Vorlage des Untersuchungsberichts
„Die aktuelle Situation Medizinischer Dokumentare in Deutschland“ (24.11.2021).

Ziel war die Klärung und Transparenz bestehender sachlicher Zuständigkeiten im Fachbereich der medizinischen Dokumentation.

Adressierte Institutionen waren u. a.:

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
  • Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
  • Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW
  • Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW
  • Ministerium für Schule und Bildung NRW
  • Ärztekammer Nordrhein
  • Wissenschaftsrat Nordrhein-Westfalen

Diese Korrespondenz diente dem fachlichen Austausch und stellt keine Feststellung oder Zuordnung staatlicher Zuständigkeiten durch die VmDD dar.

f) Untersuchungsbericht und Positionsantrag der VmDD

Auf Grundlage der Untersuchung wurde ein Untersuchungsbericht mit einem verbandlichen Positions- und Anerkennungsantrag erarbeitet und Bund sowie Ländern zur Kenntnis gegeben.

Der Bericht enthält aus Sicht der VmDD u. a. folgende Themen:

  • Fachkräftemangel und dessen Auswirkungen
  • wahrgenommene berufliche und akademische Benachteiligungen dual ausgebildeter Fachkräfte
  • Vergleich von Qualifikationswegen
  • besondere Bedeutung der dualen Ausbildung für die klinische und onkologische Versorgung

Der Positionsantrag formuliert Vorschläge und Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen, insbesondere:

  • klarere Zuordnung bestehender Zuständigkeiten
  • Verbesserung von Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen
  • Transparenz über Qualifikationsunterschiede
  • Stärkung der dualen Ausbildung

g) Planung und Durchführung der VmDD-Studie

„Gründe für den Fachkräftemangel in der medizinischen Dokumentation in Deutschland“

Ziel der Studie ist die Identifikation und Analyse der Ursachen des Fachkräftemangels, um daraus fachlich fundierte Lösungsansätze abzuleiten.

2. Krankenhausagenda „Med-Doku 2022“

Die Krankenhausagenda „Med-Doku 2022“ wurde von der VmDD als verbandliches Konzept entwickelt, um aus fachlicher Sicht zur Bekämpfung des Fachkräftemangels beizutragen.

Zertifikat „Partner der VmDD“

Im Rahmen der Agenda wurde das verbandseigene, freiwillige Qualitätssiegel
„Partner der VmDD“ entwickelt.

Das Zertifikat dient der Sichtbarmachung des Engagements von Einrichtungen, die sich aus Sicht der VmDD für verbesserte Rahmenbedingungen einsetzen. Es handelt sich nicht um eine staatliche Zertifizierung oder Akkreditierung.

3. Analyse: Stand der klinischen und epidemiologischen Krebsregistrierung in Nordrhein-Westfalen

Durchgeführt wurde eine fachliche Analyse zum Stand der klinischen Krebsregistrierung sowie zur Umsetzung des Landeskrebsregistergesetzes NRW.

Weitere Analysen für andere Bundesländer sind geplant.

4. Fachzeitschrift und Online-Portal „VmDD-News“

Geplant ist die Produktion und Veröffentlichung einer Fachzeitschrift und eines Online-Portals mit Beiträgen zur medizinischen Dokumentation und Krebsregistrierung (geplant ab Ende 2025).

5. Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsträger

Die VmDD erarbeitete fachliche Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung des Berufsbildes Medizinischer Dokumentare.

Diese Empfehlungen stellen keine rechtlich verbindlichen Vorgaben dar, sondern dienen der politischen und fachlichen Diskussion.

6. Wissenschaftliche Studien und Arbeitspapiere

Erarbeitung wissenschaftlicher Studien und Arbeitspapiere zur medizinischen Dokumentation und Krebsregistrierung.

7. Internationale Kooperationen

Aufbau und Pflege internationaler Kooperationen auf universitärer und europäischer Projektebene im Arbeitssektor der medizinischen Dokumentation.

8. Register für medizinische Dokumentation (RFMD)

Die VmDD plant den Aufbau eines verbandseigenen, freiwilligen Registers für Einrichtungen im Bereich der medizinischen Dokumentation.

Das RFMD dient der fachlichen Vernetzung, Transparenz und Qualitätssicherung aus Sicht der VmDD.
Es handelt sich nicht um ein öffentlich-rechtliches Register und entfaltet keine hoheitliche Wirkung.

Datenschutz-Hinweis

Bei allen Studien, Analysen und Konzepten werden keine personenbezogenen Gesundheitsdaten verarbeitet.
Soweit Daten erhoben werden, erfolgt dies anonymisiert und DSGVO-konform.

Weitere Projekte:

Archiv:

Projekte seit (2021) :

 

Zertifikat für Arbeitgeber: 

„Partner der VmDD“ für Kliniken und Krankenhäuser in der Bundesrepublik Deutschland
(in Arbeit)

Auf Grundlage der von der Vereinigung Medizinischer Dokumentare Deutschlands (VmDD) entwickelten verbandlichen Krankenhausagenda „Med-Doku 2022“ bietet die VmDD Krankenhäusern und Kliniken in der Bundesrepublik Deutschland die Möglichkeit, sich freiwillig um das verbandseigene Qualitätssiegel „Partner der VmDD“ zu bewerben.

Ziel dieses Qualitätssiegels ist es, das fachliche Engagement von Einrichtungen sichtbar zu machen, die aus Sicht der VmDD Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen in der medizinischen Dokumentation unterstützen, insbesondere im Hinblick auf die Stärkung des Arbeitsfeldes und die Attraktivität entsprechender Tätigkeiten.

Das Qualitätssiegel „Partner der VmDD“ stellt keine staatliche Zertifizierung, Akkreditierung oder behördliche Anerkennung dar und entfaltet keine rechtliche oder hoheitliche Wirkung.

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Handlungsempfehlungen:: Fachliche Vorschläge für neue Rahmenlehrpläne in der medizinischen Dokumentation
(in Arbeit)


Die Vereinigung Medizinischer Dokumentare Deutschlands (VmDD) erarbeitet derzeit fachliche Handlungsempfehlungen und inhaltliche Vorschläge für die Weiterentwicklung von Rahmenlehrplänen in der schulischen und berufsbegleitenden Ausbildung zum Medizinischen Dokumentar.

Die vorgeschlagenen Inhalte orientieren sich an den fachlichen Anforderungen und Qualitätsvorstellungen der VmDD und sollen als Diskussions- und Orientierungsgrundlage für zuständige Institutionen auf Bundes- und Landesebene dienen.

Die Handlungsempfehlungen entfalten keine rechtliche Verbindlichkeit, ersetzen keine bestehenden staatlichen Regelwerke und begründen keinen Anspruch auf Umsetzung. Sie verstehen sich als verbandlicher Beitrag zur fachlichen Weiterentwicklung der Ausbildung in der Bundesrepublik Deutschland.

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Handlungsempfehlungen: Fachliche Untersuchung zum Stand der Implementierung klinischer Krebsregister in Nordrhein-Westfalen
(abgeschlossen)

Die Vereinigung Medizinischer Dokumentare Deutschlands (VmDD) hat eine fachliche Untersuchung zum Stand der Implementierung klinischer Krebsregister in Nordrhein-Westfalen durchgeführt.

Gegenstand der Untersuchung war eine Bestandsaufnahme und Analyse der Implementierung klinischer Krebsregister sowie deren Einbindung in klinische Arbeits- und Dokumentationsprozesse, insbesondere vor dem Hintergrund der fortschreitenden digitalen Transformation im Gesundheitswesen.

Die Untersuchung dient der fachlichen Einordnung aus Sicht der VmDD und wurde zur Information und zum fachlichen Austausch an das Landeskrebsregister Nordrhein-Westfalen übermittelt.

Die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen stellen keine rechtlich verbindlichen Vorgaben dar und ersetzen keine gesetzlichen Regelungen oder Zuständigkeiten.
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Veröffentlichung der 1. Ausgabe unserer Fachzeitschrift 
"VmDD News" im 3. Quartal 2022
(in Arbeit)

Fachartikel zu Themen in der medizinischen Dokumentation sowie weitere Beiträge von Experten aus dem Gesundheitswesen
 

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